Was ist eine Weinverkostung?
Bei Weinverkostungen gibt es
2 Untertypen:
Die "Weinverkostung im engeren Sinn" ist die sensorische Analyse des Weins nach dem dreistufigen Schema: Auge-Nase-Mund, das entspricht der Farbe, dem Duft und dem Geschmack des Weins.
Bei einem Weinbauern bzw. bei einer Weinbäuerin erlebt oft eine "Weinverkostung im weiteren Sinn“: neben der sensorischen Analyse des Weins (bzw. von mehreren Weinen) können auch der Betrieb, der Keller und der Weingarten besichtigt werden.
Wer sind die Beteiligten einer Weinverkostung?
Auf der einen Seite befindet sich der:die Expert:in, das ist die Person mit Fachwissen, die die Verkostung leitet und die Weine kommentiert; hauptberuflich kann sie Weinbauer:bäuerin/ Mitarbeiter:in eines Weinbau-betriebs/Lehrer:in an einer Weinbauschule/Sommelier:ière sein.
Auf der anderen Seite befindet sich das Laienpublikum, meist ein heterogenes Laienpublikum, d.h. es sind absolute Neulinge vertreten (die noch nie eine Weindegustation gemacht haben), mehr oder weniger gut informierte Weinliebhaber:innen und natürlich auch richtige Kenner:innen.
Daraus ergibt sich jetzt die Frage: Wie geht die Person, die die Verkostung leitet, mit den unterschiedlichen Wissensständen des Publikums um? Und warum ist dies wichtig?
Fortsetzung folgt ... © BSL